Für Mara

Marbach, dein Weg nach Innen.

Onlinekurs Teil 3 -
Entdecke die Tiefe deiner Seele

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Weich werden anstatt zu leisten

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Dasein muss nicht geformt werden, es entfaltet sich von selbst.

Wenn du beginnst, tiefer in dein Dasein einzutauchen, entsteht leicht der Impuls, etwas daraus machen zu wollen, z.B. bewusster zu wirken, anders zu leben oder eine bestimmte Lebensform anzunehmen. Das kannst du natürlich alles machen, aber suche nicht in dieser Veränderung nach dir selber ;-) es ist nichts anderes als eine neue Form.


Inhalte dieses Clips:

  • Warum du deine innere Entwicklung nicht „formen“ oder kontrollieren musst.
  • Wie Präsenz natürlich im Alltag wirkt.
  • Der Unterschied zwischen echter Weichheit und der Idee einer „bewussten Person“.
  • Die Tiefe wirken lassen.

"Versuche nicht zu einem bewussten Menschen zu werden. Damit erschafft man sich oft nur eine neue, einschränkende Persönlichkeit."

Unspektakulär sein ;-)

Sobald innere Tiefe spürbar wird, möchte ein Teil von uns es „richtig machen“. Wir wollen bewusst wirken, anders auftreten, besonders präsent sein. Das sind oft alte Muster in neuer Kleidung und die Ideen kommen aus dem Kopf und nicht aus unserer Tiefe.

Dasein ist kein Zustand, den man gestalten muss. Dasein entfaltet sich auf seine Weise meist leise, organisch und auch ein bisschen unspektakulär.

Wenn du erlaubst, dass diese Tiefe einfach da ist, ohne sie zu steuern, entsteht eine Entwicklung, die nicht vom Kopf stammt, sondern aus dem Sein selbst.

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In deinem Alltag

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..Zurück in den Körper: Jedes Zurückkehren beginnt durch den Körper:
Ein weiches Hinschmelzen, ein Loslassen, eine Öffnung im Inneren.
Nicht, weil du etwas Bestimmtes fühlen willst, sondern weil du Platz machst für das, was ohnehin da ist.

Der Körper ist der Zugang – nicht zur Form, sondern zur Tiefe.

Ohne Erwartungen eintauchen: Viele Menschen haben Vorstellungen davon, wie sich Weichheit, Liebe, Verbundenheit oder Herzraum anfühlen sollten. Diese Vorstellungen sind oft enger als das tatsächliche Erleben.

Präsenz ist nicht das, was du erwartest.
Sie ist das, was du findest, wenn du nichts erwartest.

Du brauchst keinen besonderen Zustand, keine bestimmte Qualität, keine perfekte Verfassung.
Jedes kleine Öffnen genügt.
Jedes weiche Zurücksinken vertieft die Verbindung.

Mit der Zeit entsteht ein natürliches Vertrauen:
Deine Tiefe wirkt.
Sie findet ihren Weg.
Du musst nur Raum lassen.

Das Schwanken gehört dazu: Selbst wenn du tief verwurzelt bist, wirst du immer wieder Momente erleben, in denen du dich verlierst, dich identifizierst, reagierst, in alte Muster fällst. Das ist normal.

Und in dem Moment, in dem du es bemerkst, bist du bereits wieder draußen.
Das Erkennen ist die Rückkehr.

Es braucht keine Analyse. Nur Weichheit.

1. Ankommen
Einen Moment innehalten.
Atmen, den Körper spüren.

2. Erwartungen loslassen
Innerlich erkennen:
„Ich muss nichts Bestimmtes fühlen.“
„Ich erwarte keinen besonderen Zustand.“

Für einen Moment alles offenlassen.

3. Weich werden
Das innere System minimal weicher werden lassen:
ein längeres Ausatmen,
ein Nachgeben im Brustraum,
ein kleiner innerer Halt, der wegschmilzt.

4. Finden, statt suchen
Wahrnehmen, was jetzt da ist – ohne zu prüfen, ob es „richtig“ ist.

Präsenz zeigt sich nicht in Vorstellungen.
Sie zeigt sich im Unmittelbaren.

5. Kurz verweilen
Zwei, drei Atemzüge in diesem offenen Raum bleiben.

Ganz da sein wenn es schwierig wird

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Mache Präsenz nicht abhängig von einem guten Gefühl.

Es ist oft leichter ganz da zu sein, wenn das Leben gerade rund läuft. Wenn Freude da ist, wenn der Körper sich leicht anfühlt, wenn der Tag gelingt. In solchen Momenten scheint die Tiefe fast von selbst aufzutauchen. Was tun, wenn es nicht rund läuft?

Inhalte dieses Clips:

  • Präsenz und positive Gefühle.
  • Die Tendenz nur dann bewusst zu sein, wenn es leicht geht.
  • Präsenz die auch schwierige Momente einschließt.
  • Die gleichzeitige Erfahrung von Tiefe und dynamischem Ausdruck.
  • Die Wichtigkeit, sich selbst nicht unter Druck zu setzen oder „bewusst wirken“ zu wollen.
  • "Dein ganz da sein, ist nicht das Ergebnis eines positiven Moments oder eines positiven Ereignisses."

    Innere Unabhängigkeit

    Viele Menschen verknüpfen ihre innere Tiefe unbewusst mit den angenehmen Phasen ihres Lebens. Wenn der Alltag leicht ist und wenn alles rund läuft scheint es manchmal fast mühelos präsent zu bleiben. Doch darin entsteht oft eine unbewusste Verknüpfung. Ganz da sein kann ich nur, wenn es mir gutgeht.

    Echte Präsenz beginnt genau dort, wo diese Bedingung wegfällt. Schmerz, Traurigkeit, Angst und Schwere gehören zum menschlichen Ausdruck. Sie sind Bewegungen des Lebens, die durch uns hindurchfließen und gleichzeitig existiert in uns eine Ebene, die von all dem unberührt bleibt.Aus dieser Ebene, die wir selber sind, entsteht wahre Unabhängigkeit und eine tiefe Öffnung für das Leben in all seinen Facetten.

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    In deinem Alltag

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    1. Kurzer Stopp
    Mehrmals täglich – besonders in herausfordernden Momenten – für einen Atemzug innehalten.
    Kein großes Ritual, nur ein kleiner Halt mitten im Tun.

    2. Das Empfinden spüren
    Wahrnehmen, was im Inneren gerade präsent ist:
    Druck, Enge, Müdigkeit, Unruhe, Freude, Weite – was auch immer da ist.
    Nicht benennen, nicht erklären. Nur spüren.

    3. Den Körper als Anker fühlen
    Die Füsse am Boden spüren.
    Das Becken.
    Ein sanftes Ausatmen zulassen.
    Der Körper erinnert daran: Ich bin hier.

    4. Die zweite Ebene öffnen
    Während das Gefühl da ist, den inneren Raum wahrnehmen, der unberührt bleibt.
    Nicht als Idee – nur als zarte Qualität von Weite, Stille oder einfach Präsenz.

    Ein inneres Flüstern genügt:
    „Hier ist das Gefühl. Und hier bin ich.“

    5. Beides gleichzeitig halten
    Für ein paar Atemzüge das Empfinden und das Sein nebeneinander wahrnehmen.
    Nichts verändern wollen.
    Nur erlauben, dass beides gleichzeitig existiert.

    6. Weitermachen wie gewohnt
    Den Alltag fortsetzen – ohne etwas Besonderes tun zu müssen.
    Die Übung lebt davon, dass sie unscheinbar bleibt.

    Nimm positive Lebensereignisse als Booster

    Nimm schwierige Phasen alHerausforderung zu wachsen- wie ein Muskeltrining. in diesen Phasen wächst deine Bewusstsheit enorm. UNd es sind diese Phasen, die uns wirklich erwachen lassen.

    Es geht nicht darum, Gefühle zu vermeiden, zu unterdrücken oder ihnen ihre Bedeutung zu nehmen. Es geht darum, ihnen Raum zu geben, ohne in ihnen zu versinken. Wenn die Gefühle sich bewegen dürfen und du zugleich in deiner Tiefe verankert bleibst, entsteht eine Freiheit, die nicht mehr an Stimmungen oder äußere Umstände gebunden ist – eine Freiheit, die aus dir heraus wirkt und dich durch alles hindurch trägt.

    Sinn im Dasein

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    Sinn wird spürbar, wenn du dich nach Innen wendest.

    Inhalte dieses Clips:

    • Die menschliche Suche nach Sinn, Aufgabe und Erfüllung.
    • Der Unterschied zwischen Sinn im dynamischen Ausdruck und Sinn im Dasein.
    • Warum äußere Tätigkeiten Sinn geben, aber selten dauerhaft.
    • Sinn im Dasein.

    "Was wäre, wenn der tiefste Sinn deines Lebens genau das ist, was jetzt geschieht?"

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    Menschen suchen seit jeher nach Sinn. Viele verbinden Sinn mit einer bestimmten Aufgabe, einer inneren Richtung oder einem Gefühl von Bestimmung. Wir schauen auf unsere Tätigkeiten, auf Beziehungen, auf Momente des Erfolgs oder auf das, was wir zum Leben anderer beitragen. All das kann natürlich sehr erfüllend sein, aber echter, dauerhafter Sinn entsteht nicht wirklich aus den einzelnen Tätigkeiten, sondern aus etwas, das tiefer liegt.

    Der tiefste Sinn entsteht, wenn du ganz da bist. Dann öffnet sich in dir eine Qualität, die aus sich selbst heraus lebendig ist. Sie braucht keinen äußeren Anlass, keine Aufgabe und kein Ziel, um Bedeutung zu entfalten.

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    In deinem Alltag

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    ...deine Ziele, Pläne und Wünsche auf beiden Ebenen.

    Erlaube dir zu vertrauen, dass in deinem ganz da sein die Kraft liegt, deine tiefsten Wünsche zu erfüllen. Dafür braucht es aber raum zwischen dir und deinem Wunsch udn unter Umständen wandelt sich dieser auch...

    Textinspiration

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    Viele Menschen fragen nach dem Sinn des Lebens, nach ihrer Lebensaufgabe oder nach einem sogenannten Seelenplan. Die Formen dieser Fragen unterscheiden sich, doch im Kern berühren sie alle dieselbe Sehnsucht. Es ist die Sehnsucht nach nach Erfüllung und einer tieferen Bedeutung.

    Oft richten wir diese Suche nach außen und suchen Erfüllung in unserem Beruf, in der Familie, in der Rolle als Partnerin oder Freundin, in Hobbys, in Wohltätigkeit, in Projekten oder in der Natur. Und natürlich kann auf der Ebene von unserem dynamischen Ausdruck dadurch viel Sinn erlebt werden. Aber diese Erfüllung bleibt selten so dauerhaft, wie wir es uns wünschen. Irgendwann taucht die Frage wieder auf: Was ist wirklich meine Aufgabe? Warum bin ich hier?

    Was wir dabei oft übersehen ist, dass wir den Blick umdrehen können. Dass wir nicht primär nach Aussen schauen, um uns diese Fragen zu beantworten, sondern auch nach Innen schauen können, in unsere eigene Tiefe. Jedes Mal, wenn du wirklich ganz in dir verwurzelt bist, beginnt sich etwas in dir zu verändern. Weichheit entsteht, Offenheit, Entspannung und das Leben  in dir beginnt zu fließen.

    Der Sinn deines Lebens ist nicht etwas, das du im Außen finden musst. Er ist das, was jetzt in dir drin geschieht. Der Sinn liegt in dem, was du bist.